| Löhne der studentischen Beschäftigten an den niedersächsischen Hochschulen müssen angehoben werden |
| Donnerstag, 29. Januar 2009 | |
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"Lohnentwicklung ist unanständig"
Völlig unverständlich sei außerdem, dass der Stundensatz zwischenzeitlich - im Jahr 2004 - sogar gesenkt worden sei: Um 3,7 Prozent auf 7,72 Euro bzw. 5,37 Euro. "Diese Lohnkürzung wurde mit der Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit im öffentlichen Dienst begründet, die auf eine Absenkung des Stundenlohns umgerechnet wurde. Diese Anpassung hat man mitgemacht, aber sämtliche Lohnsteigerungen nach Tarifabschlüssen wurden einfach ignoriert. Das ist unanständig", sagte Perli. Er forderte die Landesregierung auf, sich Berlin als Vorbild für eine Anhebung der Lohnobergrenzen der studentischen Hilfskräfte zu nehmen. Dort gebe es einen eigenen Tarifvertrag für diese Beschäftigtengruppe, der Stundenlohn liege bei 10,98 Euro - unabhängig von der Hochschulart. "Das ist die Messlatte, an der ich diese Landesregierung messe", betonte Perli. Gleichzeitig müssten in Niedersachsen auch die Lohndifferenzen zwischen den Studierenden an Fachhochschulen und ihren Kollegen an den Hochschulen aufgehoben werden. "Es macht doch keinen Unterschied, ob eine studentische Hilfskraft an einer Fachhochschule oder an einer Hochschule einen Reader für ein Seminar erstellt oder ein Skript für einen Professor abtippt. Es handelt sich um gleichwertige Tätigkeiten. Deshalb ist ein Lohnunterschied von etwa 40 Prozent skandalös", erklärte Perli. |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 31. Januar 2009 ) |